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[Ausstellungsdetails]

Samstag, 16.02.2013 bis Freitag, 01.03.2013

"Was wäre, wenn ... - 70 fotografische Gegenüberstellungen zur Atomkraft"

"Was wäre, wenn ... - 70 fotografische Gegenüberstellungen zur Atomkraft" 
Eine Fotoausstellung von Alexander Neureuter
Präsentiert von .ausgestrahlt

Das Kernkraftwerk Brokdorf an der Unterelbe scheint beim Atomausstieg vergessen worden zu sein. Dabei gilt es wegen seiner MOX-Brennstäbe mit einem Brennstoffgemisch aus Uran und Plutonium als besonders gefährlich.  

Darum fordern Atomkraftgegner seit langem: Das Ding muss weg. Jetzt. Und nicht erst Ende 2021. Denn bei einer Havarie würden riesige Flächen im dicht besiedelten Europa radioaktiv verseucht und für Millionen Menschen dauerhaft unbewohnbar. Wesentlich umfangreicher noch als die evakuierten Sperrzonen von Tschernobyl und Fukushima. 

Davon erzählt die Fotoausstellung "Was wäre, wenn ...". Den Motiven aus Tschernobyl stehen jeweils vergleichbare Momente aus unserem Alltagsleben in Norddeutschland gegenüber: dem verwaisten Riesenrad in Pripyat das voll besetzte Riesenrad auf dem Hamburger Dom, einer verlassenen Sporthalle in Pripyat die tobende Sparkassen-Arena bei einem Heimspiel des THW Kiel, dem verstrahlten, menschenleeren Leninplatz in Pripyat der pulsierende Lübecker Wochenmarkt, und, und, und.

Die Bilder aus Brokdorf, Norddeutschland und Tschernobyl sollen die Augen dafür öffnen, welche dauerhaften Auswirkungen ein schwerer Atomunfall im Kernkraftwerk Brokdorf auf die Region Norddeutschland und sogar auf den ganzen europäischen Kontinent haben könnte. Jeder Zuschauer ist eingeladen, sich selbst ein Bild davon zu machen, was wäre, wenn ...
Der Fotograf
Alexander Neureuter, Jahrgang 1965, ist im Wendland groß geworden und war über 20 Jahre lang im Management von internationalen Konzernen wie Daimler-Benz, AXA und Microsoft tätig und hat in Europa, den USA und Indien gelebt und gearbeitet. Seit 2008 lebt er wieder in Lüchow-Dannenberg und hat er seine heimliche Leidenschaft - das Fotografieren und Schreiben - zum Beruf gemacht: Er arbeitet nun als freier Journalist und Fotograf mit dem Schwerpunkt auf Umweltthemen. 

Im Mai und Oktober 2011 war er zwei Wochen lang in der evakuierten Sperrzone um Tschernobyl unterwegs. Mit seinen Vorträgen, Fotoausstellungen und einem Bildband zu den weiterhin andauernden Folgen der fast schon vergessenen Nuklearkatastrophe hat er breite Anerkennung geerntet.

Weitere Pressestimmen zur Ausstellung unter www.neureuters.de/pressestimmen

Alexander Neureuter
Hahnenberger Straße 37 29471 Gartow
www.neureuters.de
Die Ausstellung wird organisiert durch das Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atom.  www.lagatom.de                       
Ausstellung geöffnet tgl. 10 - 18 Uhr bis 1.3.2013, Eintritt in den Wasserturm 3,90 €.