. .

[Ausstellungsdetails]

Montag, 01.09.2014 bis Freitag, 31.10.2014

Coffeeland CUBA Foto-Ausstellung der Wirtschaftsgeographin Dr. Christiane Repenning

www.fotoart-repenning.com

Coffeeland CUBA             
Ein Fest der Farben, der Klänge, Oldtimer begegnen uns vor morbiden Palästen, und hilfsbereite, freundliche Menschen, so erleben Besucher das Land zunächst. Erst der zweite Blick eröffnet uns auch die wirtschaftliche Situation der Cubaner, die lange mit zwei Währungen leben mussten, eine für Einheimische zur Garantie des Überlebens und eine für Ausländer und Luxuswaren im Land. Viele Cubaner sind dadurch zu kreativer Zusatzarbeit gezwungen, wie zum Beispiel Rikschafahrer oder anderen Verdienstmöglichkeiten im Tourismus. Viel sieht man übrigens nicht von Land und Menschen auf den ausgetretenen Pfaden der Touristen in Varadero oder den Zentren für Ausländer. Erst mit Bus, Rad oder Oldtimer oder in den Städten bei einem Café in der Bar um die Ecke fallen erste Veränderungen auf – Häuser werden saniert und erstrahlen im früheren Charme, Kunst entsteht, auch Kunst an Wänden oder Plastiken im städtischen Raum. Aber noch immer stehen Che Guevara und Fidel scheinbar hoch im Kurs, Durchhalteparolen rufen zum Sieg der Revolution auf. Cuba muss den Sozialismus finanzieren, durch Café- und Zigarrenproduktion, Zuckeranbau und Tourismus – Traumstrände und die Musikkultur, die cubanische Farb- und Lebensfreude – trotz der harten „Überlebensbedingungen“ für die Cubaner – sind Magnet für die sonnenhungrigen Europäer oder Kanadier.
In den Bilder spiegelt sich auch die Lebenssituation der Menschen:    Farben, die das städtische Leben prägen, Oldtimer, deren altes, meist japanisches Innenleben nur durch die kreative Leistung von Mechanikern funktionieren, Graffiti als Kunst oder politische Parolen.
In den Momentaufnahmen öffnen sich die Ausschnitte aus den Lebenswelten der Cubaner, die hier als Foto auf Alu-Dibond oder Fotopapier präsentiert werden.