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[Die Integrativen Aspekte des Projekts Lüneburger Wasserturm]

Das Projekt Wasserturm hat von Anbeginn einen deutlichen Schwerpunkt in der Integration von Randgruppen und sozial problematischen/ benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Dieser Schwerpunkt wird in verschiedenen Bereichen auf unterschiedliche Weise realisiert.

"Grundlage unserer Arbeit sind die Ziele der Agenda 21":

Die Leitmotive unseres Handelns sind der verantwortungsbewußte Umgang mit den erschöpflichen Ressourcen der Erde sowie die Entwicklung verträglicher Wirtschafts- und Sozialstrukturen. Die Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen bei Sanierung und Betrieb des Turmes sowie die Integration der Schüler und Schülerinnen der Hauptschule Stadtmitte, z.B. bei den Schülerführungen im Wasserturm, berücksichtigen den sozialen Aspekt der Agenda 21. Ihren ökologischen Gedanken verbreiten die "Wasserwerkstatt" auf der Ebene 6 des Turmes sowie viele unserer Sonderausstellungen.

[Hauptschule Stadtmitte]

Integration sozial problematischer / benachteiligter Kinder und Jugendlicher

  • Ziel 1: Die SchülerInnen stärken, ermutigen, ihr Selbstvertrauen ausbilden helfen, Gerechtigkeitssinn, soziales Verhalten und Fairneß entwickeln, ihnen Perspektiven, Handlungs- und Einflußmöglichkeiten sichtbar machen.
  • Ziel 2: Die SchülerInnen sensibilisieren für soziale, ökonomische und ökologische Prozesse und deren Interdependenzen; angefangen beim Bewußtsein für das Beziehungs-gefüge des eigenen Lebens, bis hin zum potentiell globalen Kontext, in den sich das eigene Handeln mit seinen Auswirkungen zu stellen hat.
  • Ziel 3: Die SchülerInnen als Multiplikatoren gewinnen für die Weitervermittlung der Umweltbildung in die Familien, Freundeskreise, Freizeitaktivitäten, Vereine, etc.

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[Schülerführungen]

Konzeption der Führungen durch den Wasserturm

Ziel
Die SchülerInnen bekommen durch die Führungen sehr viele verschiedene Erfahrungen im Umgang mit Menschen aller Altersstufen und Bildungsschichten. Das erfolgreiche eigene Erleben im Umgang mit den unterschiedlichen Gästen stärkt nicht nur das Selbstbewußtsein, es übt auch die Selbstwahrnehmung und unterstützt die Fähigkeit der Selbstdarstellung...

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Die erste Generation der WasserturmführerInnen hat im Juni 2001 die Schulzeit abgeschlossen und blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück. Seit Juni 2000 haben diese HauptschülerInnen rund 2.500 Gästen jeden Alters das Stadtbild und die Entwicklung der Wasserversorgung Lüneburgs erläutert. Wir danken ihnen herzlich und wünschen ihnen für die Zukunft alles, alles Gute.

Jeden Sommer beginnt die neue 10. Klasse ihre Tätigkeit als TurmführerInnen, die sie jeweils ein Jahr ausübt. Bei ihrem Ausscheiden verfügen sie über einen reichen Erfahrungsschatz durch Begegnungen und Erfolge bei den Führungen. Viel Glück beim weiteren Weg!

 

[Dauerarbeitsplätze]

Integration langzeitarbeitsloser SozialhilfeempfängerInnen

Das Personalkonzept für den Wasserturm sieht vor, dauerhaft mit Menschen zusammenzuarbeiten, die, aus unterschiedlichsten Gründen, den Anschluß an den ersten Arbeitsmarkt verloren haben...

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[Sanierungsarbeiten am Wasserturm]

Integration langzeitarbeitsloser Sozialhilfeempfänger

Die Bauarbeiten am Wasserturm begannen im Mai 1998. Damals konnten zwei Gruppen à 16 langzeitarbeitslose Sozialhilfeempfänger im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme hier für je 12 Monate eine feste Anstellung finden...

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