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[Sanierungsarbeiten am Wasserturm]

Integration langzeitarbeitsloser Sozialhilfeempfänger

Die Bauarbeiten am Wasserturm begannen im Mai 1998. Damals konnten zwei Gruppen à 16 langzeitarbeitslose Sozialhilfeempfänger im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme hier für je 12 Monate eine feste Anstellung finden...

Die Stadt Lüneburg erklärte sich bereit, die Lohnkosten zu übernehmen, und der Europäische Sozialfonds konnte für die Finanzierung von 2 Anleitergehältern und der Sachmittel gewonnen werden. Die gemeinnützige gGmbH "neue arbeit lüneburg", eine Einrichtung der evangelischen Landeskirche, übernahm die Trägerschaft für die Teilnehmer der Qualifizierungsmaßnahme. Die Maßnahme ist mit einem Kontingent von 12 Personen um ein weiteres Jahr verlängert worden. Diese Menschen bilden das Rückgrat der gesamten Turmsanierung. Sie leisten nicht nur die kompletten Rohbau- und Fassadenarbeiten sondern sind darüber hinaus auch mit dem Bau des neuen Treppenhauses und des Fahrstuhlschachts, der Restaurierung der Fenster und einem Teil der Decken- und Fußbodenarbeiten beschäftigt. Mehrere der Bauleute konnten bereits in dauerhafte Arbeitsverhältnisse vermittelt werden.

Der termingerechte Baufortschritt, die positiven Erfahrungen mit diesen Menschen und nicht zuletzt deren perspektivenreiche Entwicklung im Laufe ihrer Zeit am Wasserturm sind für uns eine Bestätigung des integrativen Ansatzes. Wir gehen davon aus, daß das Projekt Wasserturm auch Signalwirkung nach außen entfaltet und anderen Trägern als Ermutigung dient.